Ruf einfach an unter +49 89 85639723
Damit Lernen wieder Freude macht!
Button Azubi
button lerner
button unternehmen
button trainer
button
Hol Dir den CleverLerner Stundeplan

#Corona-Ferien – Alles, nur keine Ferien! – Schule zu Hause gemeinsam meistern – Sofort-Tipps für CleverLerner und ihre Eltern!

Was sich irgendwie die letzte Woche schon angedeutet hat, ist jetzt für die meisten Realität geworden. Die Schulen sind dicht und neben den, teilweise eh schon hohen Einbußen, die der ein oder andere durch die Absage von Terminen und Veranstaltungen hat, kommt jetzt auch noch die Herausforderung der Kinderbetreuung und -beschulung zu Hause.

Verzweiflung am LaptopFür einige sind ja schon die Hausaufgaben ein Reizthema und jetzt stellt sich die Frage, wie motiviere ich mein Kind, sich den zu lernenden Stoff selbständig anzueignen, ohne zu Hause einen Kleinkrieg anzuzetteln?

Auch für mich stellen sich ganz neue Herausforderungen. Aufträge fallen weg und drei Kinder, die die Unter-, Mittel- und Oberstufe eines Gymnasiums besuchen, sind nun zu Hause. Natürlich ist die Motivation, selbständig zu lernen und sich unter anderem auf das Abitur vorzubereiten, völlig unterschiedlich, zumal die Lage diesbezüglich noch einigermaßen unsicher scheint. Was wird an Lernstoff kommen und in welcher Form? Wird „mebis“ dem Ansturm standhalten können, oder haben wir doch keinen Zugang zum Lernmaterial? - Wir werden sehen... Aber wir haben uns schonmal unsere Gedanken gemacht, wie die kommenden Wochen so aussehen könnten, so wie du ja sicher auch.

Wie kannst du, wie können WIR, diese "Corona-Krise" also bestmöglich meistern?

  1. Möglichst positiv an die Sache rangehen!

    Leichter gesagt als getan? - Vielleicht...

    • Als erstes ist mir aufgefallen, dass viele davon sprechen, sie müssten jetzt 5 Wochen lang ihre Kinder zu Hause unterrichten.5 Wochen? Ja, das klingt krass! Aber ist das auch wirklich so?
      Wenn wir jetzt die anstehenden Osterferien aus der Rechnung rausnehmen, denn Ferien sind ja bekanntlich zur Erholung da, dann bleiben nur noch 3 Wochen!
      - Tadaaaa, schon 2 Wochen geschafft!
    • Der Stoff, der von den Schulen zur Verfügung gestellt wird, wird bei weitem nicht denselben Umfang haben, wie der Stoff der in derselben Zeit in der Schule behandelt würde.
      - Tadaaaa, weniger zu tun als normalerweise. Cool, so kann es weiter gehen.
    • - Du kannst deinen Lernrhythmus komplett selbst bestimmen! Du bestimmt in den nächsten Wochen komplett selbständig, WANN du WAS lernen willst. Natürlich sind die Inhalte vorgegeben, aber wann du welchen Inhalt bearbeiten wirst, bestimmst du selbst. So kannst du die besten Lernzeiten für dich herausfinden und auch so viele Pausen wie nötig einbauen.
      -Tadaaaa, klingt das nicht schön?!
    • - Spätestens jetzt kannst du herausfinden, WIE du am besten lernen kannst. Das ist DIE Gelegenheit mal verschiedene Lernstrategien auszuprobieren.
    • - Es bleibt vermutlich noch genug Zeit, um sich um ein paar Lücken zu kümmern. Nochmal gezielt ein paar alte Vokabeln wiederholen oder ein paar Mathelücken schließen…

    • Ich sag´s gern nochmal:
      Tadaaaa! Du siehst, es gibt durchaus auch Möglichkeiten, das Positive in der Situation zu entdecken.


  2. Erstelle dir deinen persönlichen Zeitplan für die nächsten Wochen

    Versuche möglichst dich an einen vernünftigen Rhythmus zu halten. Denn wenn ich weiß, wann normalerweise eine Aufgabe auf mich zukommt und ich mich an einen gewissen Rhythmus einstellen kann, hilft mir das, sowohl die Motivation, als auch die Konzentration für die anstehende Aufgabe aufzubringen. Muss ich mich aber immer wieder aufs Neue und spontan zu einer Aufgabe aufraffen, birgt das unnötig Anstrengung und frisst damit Energie, die mir evtl. dann zum Lernen fehlt.

    Hier ein Beispiel, wie dein Zeitplan im Groben aussehen KÖNNTE:

    CleverLerner-Lernplan

    Hier habe ich mich an unserem Tagesablauf orientiert, das kann bei dir natürlich wieder völlig anders aussehen...

    Weil wir nicht zur Schule fahren müssen, schlafen wir eine Stunde länger als sonst, soll ja auch für was gut sein ;-) - Vielleicht stehst du ja auch später auf?

    Wir machen dann auch gerne etwas Sport. Auch mit kleineren Kindern kann man ganz tolle Bewegungsspiele machen, vor oder auch nach dem Frühstück, oder gerne im Laufe des Tages einfach Mal zwischendurch...

    Ich habe hier nur 3 Stunden für den anstehenden Lernstoff eingeplant (ich weiß noch nicht wie viel auf uns zukommt, aber ich gehe davon aus, dass wir nicht viel mehr Zeit brauchen werden. Und wenn wir mehr Zeit brauchen, haben wir hier noch Spielraum. Ganz wichtig: wir pauken auf keinen Fall drei Stunden durch, hier sind Pausen mit drin!

    Z. B. allerspätestens nach ca. 90 Minuten eine Pause von etwa 15 Minuten; bei Schulkindern der ersten und zweiten Klasse ab ca. 15 Minuten, bei Dritt- und Viertklässlern ab ca. 20 Minuten Pausen von ca. 5 Minuten... Und zwischen den verschiedenen Fächern möglichst auch kurze Pausen einlegen (möglichst mit ein bisschen Bewegung und einem Schluck Wasser zwischendurch).

    Und jaaaaa, wir gehen auch trotz Corona noch raus an die frische Luft. Wenn du nicht unter Quarantäne stehst, dann geh bitte zwischendurch raus und tanke Sauerstoff und Vitamin D. Dein Gehirn, deine Konzentrationsfähigkeit und dein Immunsystem werden es dir danken! Und wenn du unter Quarantäne stehst, nutze deinen Balkon, Garten (du musst hier natürlich auch darauf achten, dass du deine Nachbarn nicht gefährdest), oder öffne wenigstens zwischendurch die Fenster.

    Wir planen auch nochmal eine Wiederholungsrunde am Nachmittag ein. Das ist absolut sinnvoll! So behältst du den gelernten Stoff, mit wenig Aufwand, besser im Gedächtnis!
    Am besten beginnst du die Lernphase am nächsten Tag ebenfalls mit einer ganz kurzen Wiederholung des Stoffs vom Vortag.

    X-tra Tipp: Lass dein Kind bei der Zeitplanung unbedingt mitreden. Wenn ihr euch gemeinsam auf Zeiten einigen könnt, wird es meistens auch leichter, diese auch durchzusetzen! Und besprecht auch ganz offen, wie sich dein Kind denn nun das Lernen in den nächsten Wochen so vorstellt. Wo hat es Bedenken?


  3. Der Aufschieberitis keine Chance geben

    Beginne die kommende Woche wie eine normale Schulwoche. Wenn du von Anfang an dran bist und deine Tagesaufgaben kontinuierlich bearbeitest, hast du auf lange Sicht ein entspannteres Leben. Stell dir vor du chillst erstmal ne Woche, aus einer Woche werden zwei, das Aufraffen fällt immer schwerer und der Stoff wird von Tag zu Tag mehr…
    Kannst du dir vorstellen wohin das führt?
    CleverLerner Prokrastinator oder auch Schweinehund

    Wichtig ist hier auch, dass du dir deinen Stoff von Anfang an in bewältigbare „Häppchen“ aufteilst. (hier dürfen die Eltern gerne unterstützen)


  4. Lass dein Kind möglichst selbständig arbeiten

    Hilf deinem Kind gerne dabei sich und den Lernstoff zu strukturieren, aber vermeide es möglichst, die ganze Zeit daneben zu sitzen und ermutige es, seine Aufgaben erstmal selbständig anzugehen. Bleib in der Nähe und ansprechbar falls dein Kind deine Unterstützung braucht und hilf am besten, indem du dein Kind anleitest selbst eine Lösung zu finden. Das kannst du am besten in Form von Fragen machen. Versuche dein Kind durch Fragen in Richtung Lösung zu lenken. Wenn es gar nicht draufkommt darfst du natürlich weiterhelfen.

    Bild mit Montessori-Zitat 'Hilf mir es selbst zu tun!'

     
  5. Gestalte das Lernen möglichst abwechslungsreich!

    Du hast jetzt den großen Vorteil, dass du nicht an den klassischen Frontalunterricht gebunden bist. Du darfst also kreativ werden. Probier einfach mal verschiedene Möglichkeiten aus. Du findest dazu bestimmt auch ganz viele Anregungen im Internet. Ich gebe in den sozialen Netzwerken ebenfalls verstärkt einige Anregungen, wie du dein Lernen abwechslungsreich und gehirn-gerecht gestalten kannst. Schau gerne mal rein, bei
    Facebook oder Instagram.

  6. Verabrede dich zum Lernen mit anderen

    Waaaas, mit anderen? Jetzt? – Ja und zwar online! Es ist viel unkomplizierter als man oft denkt. Nutzt z. B. Skype, WhatsApp, FaceTime oder auch andere Medien, um gemeinsam mit anderen zu lernen. Das geht auch mit mehr als einer anderen Person und ihr könnt euch so gegenseitig unterstützen! Und vielleicht einfach auch mal ein bisschen „rumalbern“ zwischendurch… Soziale Kontakte sind auch in dieser Zeit ganz besonders wichtig! Vergiss nicht, dass auch du als Mama / Papa dich mit anderen austauschen und ab und zu vielleicht auch ein bisschen Dampf ablassen musst!

  7. Holt euch Unterstützung, BEVOR ihr euch an die Gurgel geht!

    Ja, es kann eine ordentliche Herausforderung sein mit dem eigenen Kind zu lernen. Auch wenn es dir mit einem „fremden“ Kind leichtfällt, weil du z.B. Nachhilfe gibst, kann es sein, dass du mit deinem eigenen Kind an deine Grenzen stößt. Das ist ganz normal! Hier sind einfach viele Emotionen im Spiel, die man nicht so leicht ausknipsen kann. In so einem Fall hast du verschiedene Möglichkeiten: Vielleicht kannst du ja mit anderen Eltern, für die Lernphase das Kind tauschen. Klingt komisch, kann aber einen großen Unterschied machen. Oder ihr holt euch generell Hilfe, von einem Lehrer, Nachhilfelehrer, Lerncoach, Lerntherapeuten, …
    Hier stehen euch viele Türen offen und die meisten bieten ihre Unterstützung auch online an!

  8. Überlegt euch doch auch schonmal, was ihr in eurer „Freizeit“ so machen könnt. Nicht dass der „Lagerkoller“ zuschlägt.

    Sich gleich zu Beginn Gedanken über die Belohnung oder positive Ziele nach dem Lernen zu machen, hat schon bei vielen einen Motivationsschub bewirkt und lässt in jedem Fall Langeweile gar nicht aufkommen.

Wenn du noch Fragen hast, nimm gerne Kontakt zu mir auf. Und das Wichtigste, bleibt gesund!

Liebe Grüße

Deine Jacqueline

Du hilfst mir wirklich sehr, wenn Du diese Seite jetzt mit Deinen Kontakten teilst. Herzlichen Dank dafür!

teilen  twittern  teilen  mitteilen  teilen 
Downloads Impressum Kontakt Datenschutz AGB

Copyright 2019 – cleverlerner.de