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Schwänzen für den Klimaschutz und trotzdem etwas für die Schule lernen?!

„Wir sind hier – wir sind laut – weil ihr uns die Zukunft klaut!“

Seit Dezember 2018 verlassen freitags viele Schüler vorzeitig ihre Klassenzimmer, um gemeinsam, nach Greta Thunbergs Vorbild, für einen besseren Klimaschutz zu demonstrieren. „Verantwortungsvoll und engagiert“ sagen die einen, „Schulschwänzer“ schimpfen die anderen. Und dann sind da noch die Eltern, die es zwar gut finden, dass ihr Kind sich engagiert, die sich aber auch Sorgen machen, ihr Sprössling könnte zu viel vom Unterricht verpassen.

Windräder mit "Fridays for Future"-SloganGehörst du auch zu diesen Müttern und Vätern, oder hast du selbst als Schüler so besorgte Eltern?

Ist dir schon aufgefallen, dass auf diesen Demos ziemlich viele Sprüche skandiert werden und so gut wie jeder Schüler kann sie auswendig? Vielleicht auch du selbst?

Dafür musste sich keiner von ihnen an den Schreibtisch oder in den Unterricht zwingen und stur vor sich hin pauken.

Woran liegt es, dass sich die Schüler diese Demo-Sprüche scheinbar so mühelos merken können, aber ein Gedicht für den Deutschunterricht, dafür brauchen sie ewig? Wenn es denn überhaupt klappt…

Zum einen macht es - du ahnst es sicher schon - die Wiederholung. Diese Sprüche werden ja auf jeder dieser Demos des Öfteren wiederholt.
Wiederholung ist einer der wichtigsten Faktoren beim Lernen, auch wenn es viele Schüler vielleicht nicht gerne hören. Aber wie man sieht, wiederholen geht manchmal eben auch ganz nebenbei. 

Der nächste Aspekt ist mit Sicherheit der Rhythmus in dem die Parolen gesprochen und manchmal auch gesungen werden. Sie variieren sogar noch in Lautstärke und Tempo.
Da kann man nur sagen – „Geht ins Ohr, bleibt im Kopf“.
Und damit nicht genug. Die Schüler sehen die vielen kreativen Plakate, hören die Sprüche um sie herum und sind aktiv bei der Sache. Hier wird also mit vielen Sinnen gelernt. Besser geht es nicht.

Und dann kommt natürlich auch noch der Faktor Emotion ins Spiel. Die Kids sind überzeugt von ihrer Mission (sie haben also ein Ziel) und es paart sich hier Aufregung und Angst mit Wut. Aber durchaus auch positive Gefühle sind mit von der Partie. Zum Beispiel die Freude darüber, dass sich viele zusammentun und gemeinsam, mit einer ordentlichen Portion Durchhaltevermögen, etwas bewirken wollen.

Das ist ja alles gut und schön. Die Kids haben also viele, für die Schule völlig unnütze Sprüche gelernt und das alles ganz einfach. Was genau bringt ihnen das jetzt für die Schule?

Alle diese Methoden, die die Schüler hier ganz nebenbei und unbewusst anwenden, lassen sich genau so auch auf den zu lernenden Schulstoff übertragen.

Der Lernstoff kann z.B. mit bunten Farben, als MindMap, Tabelle, Sketchnote usw. auf Plakaten dargestellt werden. Versehen mit eingängigen Rhythmen (vielleicht sogar die bekannten von der letzten Demo?) können sie so, allein oder in der Gruppe, mal lauter und mal leiser, mal schneller und mal langsamer, wiederholt werden.

Und bereitet sich die Gruppe jetzt auch noch darauf vor, ihrem Lehrer in der nächsten Stunde ihre Plakate vor die Nase zu halten und ihm die Fakten in lustig, rhythmischem Sprechgesang entgegen zu „brüllen“, kann das Ganze (egal ob später in die Tat umgesetzt oder nicht) gleich nochmal so viel Spaß machen.



In diesem Sinne, wünsche ich viel Spaß und gutes Durchhaltevermögen beim Ausprobieren!

Alles Gute!

Deine Jacqueline

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